Fließender Übergang in München

Klaus Schaefer und Carolin Kerschbaumer beim Mediengespräch des Creative Europe Desk München


Klaus Schaefer, Carolin Kerschbaumer, Ingeborg Degener, Klaus Peter Potthast, Foto: Mathis Beutel
Klaus Schaefer, Carolin Kerschbaumer, Ingeborg Degener, Klaus Peter Potthast, Foto: Mathis Beutel

Die bayerische Film- und Gamesbranche war am 28. November beim traditionellen Mediengespräch des Creative Europe Desks München zu Gast im Englischen Garten. Im Mittelpunkt standen diesmal jedoch Klaus Schaefer, der am 31. Januar 2018 aus dem Amt als Geschäftsführer des FilmFernsehFonds Bayern ausscheidet, und seine Nachfolgerin Carolin Kerschbaumer.

Ministerialdirigent Klaus Peter Potthast vom Bayerischen Wirtschaftsministerium bedankte sich bei Klaus Schaefer für 22 Jahre unermüdlichen Einsatz und Begeisterung für die Branche. Er hieß Carolin Kerschbaumer herzlich willkommen in der Film- und Gamesfamilie und lobte die Beratungsarbeit des Creative Europe Desk München. Nicht zuletzt dieser sei es zu verdanken, dass 2017 ein Drittel der MEDIA Förderung für Deutschland in den süddeutschen Raum geflossen sei.

Gastgeberin Ingeborg Degener kündigte an, dass die EU-Kommission im Frühjahr 2018 den Vorschlag für ein Nachfolgeprogramm für Creative Europe ab 2021 vorlegen werde und appellierte an die Branchenverbände, sich in den Abstimmungsprozess einzubringen und sich gegenüber den politischen Vertretern für die Investition in ein Nachfolgeprogramm ab 2020 einzusetzen, das den Herausforderungen des Sektors Rechnung tragen könne.
Carolin Kerschbaumer, die das Amt als Geschäftführerin des FFF Bayern zum 1.2.2018 übernimmt, richtete erstmals öffentlich das Wort an die Branche und sagte, sie werde das Werk Klaus Schaefers fortsetzen und den FFF Bayern durch den medialen Wandel führen.