MEDIA-Beneficiaries und COVID-19

Erste Informationen der EU-Kommission über die Auswirkungen für MEDIA-geförderte Initiativen


© CDC
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Die für Förderempfänger von MEDIA zuständige EACEA (Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur) der Europäischen Kommission hat sich über die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf geförderte Projekte geäußert. MEDIA-Initiativen werden dazu aufgefordert, den formellen und offiziellen Verordnungen und Empfehlungen in ihrer Region zu folgen. Die reguläre Durchführung geplanter Aktionen sollte in den nächsten Wochen und Monaten nur dann stattfinden, wenn es in der jeweiligen Region erlaubt ist. Grundsätzlich liegt die Verantwortung bei den teilnehmenden Organisationen und Personen. .

Die EACEA weist darauf hin, dass alle Vereinbarungen mit der Kommission eine "Force Majeure" (Höhere Gewalt) Klausel beinhalten, die bei Mobilitätsbeschränkungen durch nationale Behörden gilt. Zu beachten ist dabei, dass die Anwendung der Klausel nicht grundsätzlich gilt, sondern von Fall zu Fall entschieden wird.

Reise- und Unterbringungskosten
Wenn Einzelpersonen, die an Treffen oder Veranstaltungen teilnehmen sollten, daran gehindert werden, ob durch Kontakt mit einer infizierten Person oder ihrer Anwesenheit in einem Gebiet, das als hochgefährdet gilt, können nicht stornierbare Reise- oder Unterbringungskosten als erstattungsfähige Kosten des Veranstalters geltend gemacht werden.

Ersatz- und Spätleistungen
Wenn die Ausführung von vertraglich zugesicherten Leistungen durch Höhere Gewalt verhindert wird, sind Ersatz- oder Spätleistungen für die Vertragsnehmer möglich.
Förderempfänger von MEDIA wenden sich mit weiteren Fragen bitte direkt an die zuständigen Creative Europe Desks in ihrer Region: Creative Europe Desks Deutschland

Weitere Informationen über die Situation finden Sie auf der Website der Kommission