Kleine Germanen

Von Mohammad Farokhmanesh, Frank Geiger, Little Dream, ab dem 2. Mai im Kino




In einem ungewöhnlichen Mix aus Dokumentar- und Animationsfilm macht "Kleine Germanen" von Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger auf ein bisher kaum beleuchtetes Problem unserer Gesellschaft aufmerksam, das mit Blick auf die rechten Gewaltausschreitungen der letzten Zeit aktueller denn je ist: Kinder, die in einem demokratiefeindlichen Umfeld aufwachsen und nach dogmatischen Prinzipien rechtsextremer Ideologie erzogen werden.

Während der Dokumentarfilm die Strukturen rechtsextremer Gruppierungen aufzeigt und über sie hinaus die rechtspopulistischen Strömungen sichtbar macht, die einen Teil unserer Mittelstandsgesellschaft heute prägen, zieht sich eine Animationsgeschichte als roter Faden durch den Film. Sie erzählt das Leben von Elsa nach: Als Kind hat sie mit dem geliebten Opa Soldat gespielt. Mit ausgestrecktem rechten Arm hat sie "Für Führer, Volk und Vaterland!" gerufen und war ganz stolz darauf. Heute blickt sie auf eine Kindheit zurück, die auf Hass und Lügen gebaut war und versucht zu verstehen, was diese Erziehung aus ihr und ihren eigenen Kindern gemacht hat.

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