Border

Von Ali Abbasi, Wild Bunch Germany, ab dem 11. April im Kino




Seine Weltpremiere feierte "Border", der zweite Spielfilm von Ali Abbasi, in der Reihe "Un Certain Regard" bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2018 und wurde dort prompt mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Doch auch beim Schwedischen Filmpreis räumte "Border" sechs Auszeichnungen ab, unter anderem als Bester Film. "Border" erzählt eine phantastische Geschichte, die behutsam und berührend Grenzen sprengt.

Die Grenzbeamtin Tina ist eine bemerkenswerte Erscheinung. Ihr seltsam geschwollenes Gesicht, ihr bohrender Blick und ihre körperliche Kraft verleihen der jungen Frau etwas Animalisches. Tina hat zudem eine besondere Fähigkeit: Sie kann Angst, Scham und Wut anderer Menschen wittern. Ihr Talent macht sich der schwedische Grenzschutz erfolgreich zunutze, um Kriminelle aufzuspüren. Dennoch fühlt sich Tina seltsam fremd unter ihren Mitmenschen und lebt einsam und naturverbunden als Außenseiterin in den Wäldern. Doch dann begegnet sie Vore, der ihr auffallend ähnlich sieht und bei dem ihre Begabung an ihre Grenzen stößt. Tina ahnt, dass Vore etwas zu verbergen hat. Und doch, unbefangen, wild und erstaunlich frei, wirkt Vore ungemein anziehend auf sie. Tina spürt bei ihm eine Vertrautheit, die ihr bisher fremd war. Als die beiden sich näherkommen, offenbart Vore ihre mystische Herkunft. Aber dieses Wissen bringt nicht nur neue Freiheiten, sondern auch unbequeme Herausforderungen mit sich, denen sich Tina stellen muss.

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